Die optimale Wundversorgung

Die optimale Wundversorgung

November 25th, 2011  |  Veröffentlicht in Gesundheit

Bis zum heutigen Tag behandeln viele Menschen Wunden immer noch falsch, da sie sich irrtümlicherweise an Omas Tipp erinnern, dass eine Wunde besser an der Luft heilt. Leider trifft der mit Sicherheit gut gemeinte Ratschlag nicht zu, da auf diese Weise ganz leicht Bakterien in die Wunde eindringen können.

Ein feuchtes Milieu fördert die Wundheilung

Am besten versorgt man eine offene Wunde, in dem man sie steril hält. Ein Desinfektionsmittel ist also ein Muss. Sprühen Sie die Wunde großzügig ein, lassen sie die Flüssigkeit kurz antrocknen und kleben Sie anschließend ein Pflaster darüber. So bleibt die Wunde steril und feucht. Feuchtigkeit ist im Zusammenhang mit der Wundheilung extrem wichtig. 1962 entdeckte man nämlich, dass sich neues Gewebe viel schneller bilden kann, wenn man die Wundumgebung feucht hält. Unter einer eingetrockneten Kruste hingegen wird das Zellwachstum deutlich verlangsamt. Deshalb ist es auch nicht schlimm, sondern eher förderlich, wenn das Pflaster beim Duschen oder Händewaschen feucht wird. Wichtig ist nur, dass das Pflaster täglich oder mindestens jeden zweiten Tag erneuert und die Wunde erneut mit Desinfektionsmittel eingesprüht wird. Bei leicht entzündeten Wunden kann man zusätzlich noch Betaisodona Salbe auftragen, die auch sehr oft von Ärzten verwendet wird und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Die kleine Hausapotheke kann sehr nützlich sein, doch in manchen Situationen ist es doch ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dies gilt besonders für sehr tiefe und verschmutzte Wunden oder Wunden, die sehr stark bluten bzw. deren Blutung sich nur schwer oder gar nicht mehr stoppen lässt. Auch bei tiefen Verletzungen am Kopf und im Gesicht oder bei größeren Verbrennungen sollte man besser auf Nummer sicher gehen und einen Arzt aufsuchen. Bisswunden gehören ebenfalls in die Hände Ihres Hausarztes. Besonders wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Tetanus-Schutzimpfung nicht doch schon zu lange zurückliegt. Auch an Diabetes und/oder Durchblutungsstörungen leidende Menschen sollten bei Verletzungen jeglicher Art besser eine Arztpraxis aufsuchen, um eine optimale Wundheilung zu gewährleisten. Doch in allen anderen Fällen und besonders bei kleinen Wunden sind Desinfektionsmittel und Pflaster absolut ausreichend.

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