Was unterscheidet ein Doppelhaus vom einem Mehrfamilienhaus?

Was unterscheidet ein Doppelhaus vom einem Mehrfamilienhaus?

September 12th, 2014  |  Veröffentlicht in Living

Der Unterschied zwischen Zweifamilienhaus und Doppelhaus liegt in der Bauweise der jeweiligen Gebäude: Ein Doppelhaus ist in der Regel aus zwei Häusern gebaut, die sich genau gegenüber liegen und etwa gleich gebaut sind. Beide Einheiten haben getrennte Eingänge. Ein Mehrfamilienhaus hat hingegen nur einen Eingang.

Was ist ein Doppelhaus?

Doppelahus

© Fotolyse – Fotolia.com

Ein Doppelhaus ist ein Gebäude, das aus zwei Hälften besteht. Beide Hälften sind voneinander getrennt und haben auch getrennte Aus- und Eingänge. Es handelt sich also praktisch um zwei getrennte Häuser, die aber gleich aussehen und lediglich durch eine Mauer voneinander getrennt sind. Eine Doppelhaushälfte ist in der Regel als Einfamilienhaus ausgelegt. Allerdings ist auch bei einem Doppelhaus natürlich nicht ausgeschlossen, dass sich in einem Haus mehrere Wohnungen befinden. Entscheidend ist aber, dass bei einem Doppelhaus beide Häuser getrennte Eingänge haben. Das Doppelhaus ist also ideal, wenn man zum Beispiel als Familie in einem Haus alleine leben möchte, aber dennoch gerne am Leben des Nachbarn teilhaben will. Allerdings sollten sich Käufer einer Doppelhaushälfte die Nachbarschaft natürlich genau ansehen. Denn bei Konflikten gibt es hier keinen Vermieter und auch keine Eigentümerversammlung, die schlichtend eingreifen können.

Was ist ein Mehrfamilienhaus?

Bei einem Mehrfamilienhaus handelt es sich um ein größeres Gebäude mit mehreren Wohnungen, die in der Regel durch einen Eingang oder ein Treppenhaus miteinander verbunden sind. Mehrfamilienhäuser sind oft von der Form her größere Einfamilienhäuser, die aber mehrere Wohnungen haben. Allerdings sind sie nicht so groß wie Mietshäuser. In den meisten Fällen haben sie zwei bis sechs Wohnungen auf zwei bis drei Stockwerken. Damit können sie auch als Mehrgenerationenhäuser dienen, in denen mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach leben. Allerdings müssen sich auch die Nachbarn miteinander vertragen. Hier gibt es aber bei Problemen mehr Möglichkeiten zum Eingreifen, da es hier unter Umständen einen Vermieter oder eine Eigentümerversammlung gibt, die in Notfällen intervenieren kann. Jede Wohnform hat eben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

 

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